Gießerstiefel: Ultimative Barriere gegen flüssiges Metall
Wo Metalle bei über 1.000 °C geschmolzen werden, ist herkömmliches Schuhwerk chancenlos. Gießerstiefel aus dem Ungrund Store sind hochspezialisierte Schutzinstrumente, die für die extremen Anforderungen in Gießereien und Schmelzhütten entwickelt wurden. Sie müssen nicht nur extremer Strahlungshitze standhalten, sondern vor allem das Eindringen von flüssigen Aluminium- oder Eisenspritzern verhindern. Zertifiziert nach EN ISO 20345 und ausgestattet mit den Zusatznormen für thermische Isolation (HI), bieten diese Stiefel die nötige Sicherheit für die Arbeit am Schmelzofen.
Der Gießerstiefel bietet ein höheres Schutzniveau gegen große Mengen flüssigen Metalls. Er hat oft einen höheren Schaft und noch konsequenter abgedeckte Verschlussbereiche. Zudem ist der Mechanismus zum Schnellentleeren (Not-Ausziehen) bei Gießerstiefeln oft noch simpler konstruiert.
Schnürsenkel sind im Gießereibetrieb lebensgefährlich. Sie können brennen, schmelzen und bilden vor allem "Taschen", in denen sich flüssiges Metall sammeln kann. Ein glatter Stiefel mit Lederabdeckung lässt Spritzer einfach abgleiten.
Ja, Modelle mit der Kennzeichnung für Aluminium-Spritzerschutz sind speziell darauf geprüft. Aluminium hat eine andere Viskosität und Temperatur als Eisen, weshalb die Stiefel für diese spezifischen Anforderungen zertifiziert sein müssen.
Lederpflege ist hier lebenswichtig. Die extreme Hitze entzieht dem Leder die Feuchtigkeit. Nutzen Sie regelmäßig hitzebeständiges Lederfett oder Wachs, damit das Leder geschmeidig bleibt und nicht reißt, was die Schutzwirkung gefährden würde.
Nur mit solchen, die vom Hersteller für dieses Modell zertifiziert sind. Herkömmliche Sohlen könnten schmelzen oder die antistatischen Eigenschaften (ESD) sowie die thermische Isolation (HI) des Stiefels zunichtemachen.