Rettungsdecken: 60 Gramm, die Leben retten
Sie ist hauchdünn, federleicht und passt in jede Hosentasche – doch im Ernstfall ist die Rettungsdecke einer der wichtigsten Gegenstände im Erste-Hilfe-Koffer. Bei Verkehrsunfällen, Bergnot oder im Betrieb schützt sie Verletzte vor den gefährlichsten Feinden in der Wartezeit auf den Notarzt: Unterkühlung, Nässe und Schock. Im Ungrund Store erhalten Sie hochwertige Rettungsfolien (Gold/Silber), die extrem reißfest sind und die Körperwärme effizient reflektieren.
Eselsbrücke: "Silber zum Self" (zu mir). Wenn der Patient friert oder unter Schock steht (was fast immer zu Frieren führt), muss die silberne Seite zum Körper zeigen. Sie reflektiert die Körperwärme. Die goldene Seite ist außen gut im Schnee oder Gras sichtbar.
Nein, sie ist ein Einwegprodukt. Einmal ausgepackt, lässt sie sich kaum wieder auf das winzige Ursprungsformat falten. Zudem ist sie nach einem Einsatz meist verschmutzt, gedehnt oder eingerissen. Aus hygienischen Gründen und um die volle Reflektionskraft zu garantieren, sollte sie nach Gebrauch entsorgt werden.
Jein. Die Folie selbst (Polyester) verrottet nicht, aber die Aluminiumbedampfung kann über viele Jahre (10+ Jahre) oxidieren oder brüchig werden, besonders bei starken Temperaturschwankungen im Auto. Da sie Teil des Verbandkastens ist, orientiert man sich oft am Ablaufdatum des gesamten Kastens (meist 5 Jahre). Ist die Verpackung beschädigt, muss sie sofort getauscht werden.
Ja. Bei einem Hitzschlag oder starker Sonneneinstrahlung (z. B. Warten im Stau ohne Klimaanlage, Unfall in der prallen Sonne) drehen Sie die Decke um: Silber nach außen. Die silberne Fläche wirkt wie ein Spiegel und reflektiert das Sonnenlicht, sodass es unter der Decke kühler bleibt.
Bei einem Schock (z. B. durch Blutverlust oder Trauma) zentralisiert der Körper den Kreislauf: Er zieht Blut aus Armen und Beinen ab, um Herz und Hirn zu versorgen. Dadurch kühlt der Patient extrem schnell aus, auch im Sommer! Die Rettungsdecke verhindert diesen Wärmeverlust und kann den Zustand des Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes stabilisieren.