ESD-Schutzhandschuhe: Der Bodyguard für Ihre Mikrochips
Für einen Menschen ist ein elektrostatischer Schlag von 3.000 Volt kaum spürbar – für ein elektronisches Bauteil sind schon 100 Volt der sichere Tod. In der Elektronikfertigung, der Automobilindustrie oder im Labor ist ESD (Electrostatic Discharge) der unsichtbare Feind Nr. 1. Im Ungrund Store bieten wir Ihnen spezialisierte ESD-Schutzhandschuhe, die statische Aufladung kontrolliert ableiten. Schützen Sie teure Platinen, Sensoren und Chips vor unsichtbaren Schäden, die oft erst beim Endkunden zum Ausfall führen.
NEIN, LEBENSGEFAHR! Das ist das gefährlichste Missverständnis. ESD-Handschuhe sind leitfähig, um Produkte zu schützen. Wenn Sie damit an eine Stromleitung fassen (Steckdose, Starkstrom), leiten sie den Strom direkt in Ihren Körper. Für Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen benötigen Sie isolierende Elektrikerhandschuhe (EN 60903), keine ESD-Handschuhe!
Antistatisch: Verhindert nur, dass sich der Handschuh selbst extrem auflädt (z. B. keine Funken im Ex-Bereich). Es gibt aber keine definierte Untergrenze für die Ableitung.
ESD (EN 16350): Hat einen definierten, niedrigen Widerstandsbereich. Er leitet Ladung aktiv und kontrolliert ab, um empfindliche Bauteile (ESDS) zu schützen. Für Elektronikarbeiten brauchen Sie zwingend ESD.
Ja. Der Handschuh ist nur ein Teil der Kette. Er leitet die Ladung von der Hand ab. Aber wohin?
Entweder über den Ärmel zur Haut und dann über ESD-Schuhe in den ESD-Boden.
Oder (sicherer) Sie tragen ein Erdungsarmband am Handgelenk. Ohne Erdung des Körpers nützt der beste Handschuh nichts, da die Ladung nirgendwohin abfließen kann.