Zubehör für Kopfschutz: Mehr Komfort, Hygiene und Sicherheit
Ein Schutzhelm ist die Basis, aber erst das richtige Zubehör macht ihn zum perfekten Begleiter für jeden Arbeitstag und jede Witterung. Im Ungrund Store bieten wir Ihnen eine breite Palette an Ergänzungen und Ersatzteilen, mit denen Sie den Tragekomfort steigern, die Hygiene verbessern und die Einsatzmöglichkeiten Ihres Helms erweitern können. Rüsten Sie Ihren Kopfschutz auf – für mehr Akzeptanz bei Ihren Mitarbeitern.
Nein. Die Befestigungspunkte (Ösen oder Clips) an der Innenausstattung variieren je nach Hersteller (z. B. Schuberth, Voss, 3M). Achten Sie unbedingt darauf, dass der Kinnriemen für Ihr spezifisches Helmmodell zugelassen ist. Es gibt zwar "Universal-Kinnriemen", diese passen aber nicht immer optimal.
Ein Kinnriemen ist immer dann vorgeschrieben, wenn die Gefahr besteht, dass der Helm vom Kopf fällt. Dies gilt insbesondere für Arbeiten in der Höhe (Absturzgefahr), auf Leitern, Gerüsten oder bei Arbeiten über Kopf. Auch bei starkem Wind (Kranführer, Dachdecker) ist er unverzichtbar.
Das hängt von der Nutzung und Schweißbildung ab. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich ein Wechsel alle 2 bis 3 Monate bei täglichem Gebrauch, spätestens jedoch, wenn es unangenehm riecht oder hart geworden ist. Ein frisches Schweißband erhöht den Tragekomfort enorm und beugt Hautirritationen vor.
Besser nicht. Dicke Wollmützen oder Hoodies verändern den Sitz des Helms so stark, dass er bei einem Aufprall verrutschen kann ("schwimmender Helm"). Nutzen Sie stattdessen spezielle Helm-Unterziehhauben oder dünne Balaclavas aus Funktionsstoff, die eng anliegen und die Schutzwirkung nicht beeinträchtigen.
Ein 2-Punkt-Riemen hält den Helm nur grob auf dem Kopf. Ein 4-Punkt-Riemen ist an vier Stellen mit der Helmschale verbunden (zwei vorne, zwei hinten). Er verhindert effektiv, dass der Helm nach vorne ins Gesicht oder nach hinten in den Nacken rutscht. Er bietet die höchste Stabilität bei Stürzen.
Ja. Wenn die Helmschale noch intakt und nicht zu alt ist, aber die Bänder der Innenausstattung verschlissen oder verdreckt sind, können Sie eine Ersatz-Innenausstattung kaufen. Das ist oft günstiger und nachhaltiger als ein kompletter Neukauf des Helms.
Ein Nackenschutz (Nackentuch) wird hinten am Helm eingehängt. Er schützt im Sommer vor Sonnenbrand und im Herbst vor Regen, der sonst in den Kragen läuft. Für Schweißer gibt es spezielle Nackenschutz-Leder, die vor Funkenflug und Verbrennungen schützen.
Ja, wenn sie vom Hersteller freigegeben sind. Viele Helmhersteller bieten passgenaue Reflex-Sets an. Diese erhöhen die Sichtbarkeit bei Dämmerung enorm. Verwenden Sie keine Baumarkt-Aufkleber, da deren Klebstoff Lösemittel enthalten könnte, die die Helmschale (Kunststoff) angreifen.
Ja. Die meisten modernen Bauhelme haben an der Seite sogenannte Euro-Slots (30 mm Steckschlitze). Dort lassen sich Kapselgehörschützer direkt einstecken ("Helm-Kapseln"). Das ist bequemer als ein separater Bügelgehörschutz, der unter dem Helm drücken würde.
Für manche geschlossenen Helme gibt es nachrüstbare Belüftungssets. Diese ermöglichen einen Luftaustausch. Aber Vorsicht: Elektrikerhelme dürfen niemals nachträglich belüftet oder angebohrt werden, da sie sonst ihre isolierende Schutzwirkung gegen Stromschlag verlieren!